#10 Serbien

Ich fuhr ohne einen einzigen Dinar nach Serbien rein. Ich wollte erst in die Stadt Šabac fahren, mir über WIFI ein Hostel suchen und dann entscheiden, was oder wie viel Geld ich abhebe. Naja, leider habe ich mir das zu einfach vorgestellt. Alles schien zu teuer und ausgebucht. Mehr als 10 EUR möchte ich nicht bezahlen nur dafür, dass ich einmal schlafen darf. Für mehrere Tage wäre es was anderes.

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#9 Wieder Kroatien, wieder ein wenig Bosnien und Herzegowina

In dem Hostel in Gradiška war nur der Rick aus den USA, der schon einige Fahrten auf dem Rad unternommen hat. Mein englisch, naja, ich weiß, dass es in den nächsten Wochen und Monaten besser wird 🙂

Interessant fand ich, dass er mit 10 kg Gepäckt reist, alles aufs Minimum gehalten, während ich ca. 25 kg habe.
Aber jeder hat andere Ansprüche, denn diese 25 kg sind für die nächsten Monate oder gar Jahre mein zu Hause. Wieso sollte ich also auf meinen Bademantel und meinen Pyjama verzichten müssen? Natürlich war das ein Scherz, aber ich koche, zelte wild, ich brauche mehr Kleidung, einen Rechner (über 3 kg), etc. Es ist halt mein zu Hause für eine lange Zeit. weiterlesen

#8 Kroatien und ein wenig Bosnien and Herzegowina

Erster Eindruck von Kroatien: Die Straßen sind heller! Spaß bei Seite, die ersten Kilometer zeigten schon einige Unterschiede. Ich fuhr eher durch kaum befahrene Nebenstraßen und sah keine Kieferbäume mehr, die Felsen wirkten heller, es war nicht so extrem grün, eher heller. Könnte ggf. an dem Höhenunterschied liegen. Es gab natürlich sehr viele Vögel und Insekten, auch Reptilien waren wieder da.

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#6 Italien, jede bellezza hat ihre Macken

Schlecht geschlafen, hatte wohl Reisefieber. Morgens zusammengepackt, gefrühstückt etc. und konnte gegen 09:30 Uhr los. Kurz durch Vicenza gefahren, einige Fotos gemacht, bisschen Aufmerksamkeit gesammelt und es ging Richtung Meer! Ja, ich habe mir eine Route mit einem Umweg erstellt, da ich das Meer sehen wollte.
Glücklich, zufrieden, überladen und voller Kraft sprühten die Kilometer nur so hin. Über Dörfer, Schotterwege, wo ich Panik bzgl. meiner Reifen bekam, das alles bei kühlen 23 bewölkten Grad. Das Endziel war ein Camping-Platz mit Eco-Garten.

Ich finde es sowas von toll, wenn man solche alten Gebäude sieht, ich kann mir so was von gut vorstellen, wie es damals hier ausgesehen haben muss. All die Leute die hier rumliefen etc.

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#5 Bella Italia

Italia, was soll man sagen, die Leute sprechen hier ein wenig italienisch, sonst deutsch. Es gibt Knödel zum Essen, Weizenbier etc. Keinen Herrn mit Schnurrbart, einer Kochschürze und mit Händen wild umher diskutierend. Keine Frau, die mit Geschirr umher wirft und dabei einen italienischen Männernamen ruft. Gut, es ist noch Südtirol. Erst wenn die Alpen vorbei sein, werde ich diesen Leuten sicherlich begegnen.

Erster Eindruck ist also nicht richtig italienisch. Dennoch ist es toll (wie fast alles was ich sehe, ich brauche wohl eine Brille). Es gibt Radwege, tolle Aussichten, alles blüht, die Sonne scheint, alles wunderbar. Bis auf meine Komoot-App, die behauptet ich fahre in einem Berg.
Endlich nach vielen Bergabfahrten kam ich in Brixon an. Der einzige Camping-Platz war zu, doch an einer Tankstelle erhielt ich von einem Gast den Tipp, dass vor Brixon noch ein Camping-Platz sei. Hingefahren, duschen, essen, etc.

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