#21 – Iran, Persischer Golf und Fazit

Das schönste an Shiraz war die Fahrt aus Shiraz raus.
Wir kamen aus Bandar Abbas an, schliefen gut im Bus, also fast die ganzen 9 Stunden. Ich bekam in einer Frühstücksbar mein Omelett zum Frühstück und die Fahrt aus der Stadt, naja, dauerwinken war angesagt. Wir wurden sogar zum Reiten auf einem Pferd animiert. Mit dem Pferd durch die Mongolei, hm, Traum oder doch ein weiteres Ziel?

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#20 – Iran, Steppe, Menschen und Touristen

Mit Ali fuhren wir erst einmal zu einer Strasse mit Fahrradgeschäften. In Teheran sind die Geschäfte wie in Istanbul kategorisiert. Das heißt, sucht man eine Lampe, fährt man zu einer Strasse mit 40 Lampengeschäften.
Mein Hinterrad war ziemlich abgenutzt und musste ausgewechselt werden. Gleich noch die Bremsklötze, die nach 9500 km recht klein waren, gegen die aus Bosnien-Herzegowina ausgetauscht. Nun bin ich gespannt, ob die mehr aushalten.

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#19 – Iran, Dschungel, Eindrücke und Menschen

Nun ist also der Iran dran, mit Deutschland zusammen das 12. Land meiner Reise.
Da die Grenze renoviert wird, empfand ich die Baustellenhäuser, die als Büro dienen und die überall anstehenden Menschen als sehr chaotisch. Es liefen einige nervende Kinder herum, die respektlos Geld und immer wieder an die Räder wollten. Während Michael die Stempel holte, spielte ich halt Aufpasser. Mehrmals wollten Leute auch Dollar wechseln, ich musste jedes Mal ablehnen. Da Mittagspause war, dauerte die Prozedur insgesamt vielleicht 1 Stunde.
Dann waren wir endlich im Iran! Wir machten kurz nach der Grenze erst einmal Rast und aßen etwas. Es kam ein Auto vorbei mit einigen Leuten, die dort auch ihre Siesta halten wollten. Nach einer kurzen Unterhaltung hatten wir in Urmia einen Schlafplatz, der uns von einem Arbeiter, der deutsch sprach, angeboten wurde.
Wir fuhren weiter durch ein wunderschönes Tal, an einem Fluss entlang, mit Haarnadelkurven, als wir 20 min später angehalten wurden. Eine Frau wollte ein Foto mit uns und gab gleich ihre Telefonnummer raus. Falls wir in Teheran Probleme hätten, einfach anrufen. Sie sprach fließend englisch.

WOW, das soll der Iran sein? So nett die Menschen?

Einige km weiter gab es den ersten Çay Tee. Siehe da, die Teebecher sind größer! Wir hofften, dass sie kein Geld für den Çay haben wollten, wir hatten nämlich nichts. War aber kostenlos zum Glück.
Interessent sind auch die riesigen Schilder mit u. a. „USA is the real terrorist.“

Schlafplatz suchen war angesagt.

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