{"id":306,"date":"2018-04-17T22:58:07","date_gmt":"2018-04-17T20:58:07","guid":{"rendered":"http:\/\/lukasadrian.net\/?p=306"},"modified":"2019-01-01T15:41:41","modified_gmt":"2019-01-01T14:41:41","slug":"4-erholungen-und-weiter-richtung-alpen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lukasadrian.net\/?p=306","title":{"rendered":"#4 Erholungen und Weiter Richtung Alpen"},"content":{"rendered":"<p>Morgens in dem Dorf Sigisweiler konnte ich vom Bett aus erkennen, dass das Zelt au\u00dfen nicht nass war. Wow! Als ich aufstehen wollte, fing es an zu regnen. Im Regen packte ich das Zelt zusammen und fuhr zitternd vor K\u00e4lte los.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050741_41440721712_o.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<!--more--><br \/>\nMir war einfach kalt. Haare waschen mit kaltem Wasser bei so einem Wetter ist richtig schei\u00dfe, deshalb verzichtete ich da drauf. Sp\u00e4ter kam zu der K\u00e4lte noch Regen und Wind hinzu.<br \/>\nIch hatte noch 4 leere Wasserflaschen abzugeben, au\u00dferdem brauchte auch noch Essen. Also&nbsp; ging es mit M\u00fctze (die einmal zu wenig gefaltet war, ich sah aus wie ein Gartenzwerg), mit Dreck und Schlamm \u00fcberzogener Hose und den vier leeren Flaschen in den n\u00e4chsten Aldi. Was die Leute wohl gedacht haben? \ud83d\ude00 Es kostete mich ein wenig \u00dcberwindung, aber egal, ich kann ja nicht meine Geschichte auf die Stirn schreiben.<br \/>\nIch fuhr von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt ohne mich um zuschauen. Als ich dann genug hatte, wollte ich mich einfach irgendwo Unter stellen, ausruhen und ein wenig trocknen. Aber keine Haltestelle, nichts, keine \u00dcberdachung war zu sehen. Dann, als ich eine fand, h\u00f6rte es kurz auf zu regnen. Leider war der Wind kalt und ich zitterte am ganzen K\u00f6rper. Zwei Pullover, ein T- Shirt und meine Jacke halfen nicht viel. Nach einiger Zeit musste ich weiter fahren damit der K\u00f6rper nicht komplett ausk\u00fchlte.<\/p>\n<p>Als ich dann genug hatte, fragte ich bei einem Bauern&nbsp; nach einem St\u00fcck Wiese. Einfach nur hinlegen und im Schlafsack aufw\u00e4rmen wollte ich. Sie sagte, dort oben sei ein See. Ab zum See. Dort waren leider \u00fcberall Verbotsschilder. Zudem war dort keine gute Stelle um wild zu zelten. Zwei D\u00f6rfer weiter, fand ich dann immerhin einen Camping-Platz. Was war ich froh etwas gefunden zu haben. Der Regen hatte auch inzwischen aufgeh\u00f6rt, doch es war nur noch kalt.<br \/>\nDort bot mir nach einem kurzen Gespr\u00e4ch eine Frau an, ein paar Eink\u00e4ufe f\u00fcr mich zu machen, da sie eh zu Aldi fahren w\u00fcrde. Geld gegeben, Zelt aufgebaut, hei\u00df geduscht und W\u00e4sche gewaschen. Als sie wieder kam, schenkte sie mir das Essen und das Geld gab sie mir zur\u00fcck. Aber nur, wenn ich auch jemand anderem etwas Gutes tun w\u00fcrde. Was soll ich dazu sagen. Das Essen (Br\u00f6tchen etc.) waren sooooooo lecker, ich verschlang 2 von 3 ohne sie richtig zu genie\u00dfen. Sp\u00e4ter esse ich in Ruhe das 3. und trinke das gespendete Bier, sagte ich mir. Wenn die allt\u00e4glichen Dinge nicht mehr allt\u00e4glich sind, dann lernt man Sie halt zu sch\u00e4tzen.<br \/>\nMeine Finger waren sehr kalt, als ich drau\u00dfen am WLAN-Netz sa\u00df (ja, in Dt. gibt es auch mal kostenlos WLAN), so dass ich kaum am Laptop tippen konnte. Das Tippen musste ich also nach kurzer Zeit abbrechen.<\/p>\n<p>Vor dem Zelt kochte ich mir noch einen Tee, a\u00df gen\u00fcsslich das letzte Br\u00f6tchen und trank danach das Bier. Mit den Wissen, dass ich Nachts aufstehen m\u00fcsste.<br \/>\nDie Nacht war kalt, richtig kalt. Ich sch\u00e4tze feuchte 5 Grad, wissen tue ich es aber nicht, da ich mein Thermometer vergessen habe. Ich nahm mein Inlet hinzu und es wurde kuschelig warm. Es ging mir nicht schlecht, irgendwie war ich war gl\u00fccklich. Es ging mir einfach nur gut. Wenn es dunkel im Zelt ist, noch fr\u00fch, kann man \u00fcber Vieles nachdenken. Immer wieder kehren die Gedanken zur\u00fcck: Krankenversicherung richtig gemacht? Was wird aus meiner Wohnung? Bleibende Sch\u00e4den bei den Knien? Trotz der Gedanken f\u00fchlte ich eine Zufriedenheit.<\/p>\n<p>Morgens war das Zelt ein wenig mit Morgentau bedeckt. Doch ich merkte, wie die Sonne das Zelt langsam w\u00e4rmte. Ich stand gem\u00fctlich auf, \u00fcberpr\u00fcfte meine W\u00e4sche (die genau so oder noch nasser war als am Abend), verteilte sie dann zum Teil auf Steinb\u00e4nke und packte langsam alles zusammen. Mit Duschen und Fr\u00fchst\u00fccken, Zelt trocknen lassen und W\u00e4sche immer wieder wenden war ich nach ca. 2 Stunden fertig und konnte fahren.<br \/>\nDie Sonne knallte mir sch\u00f6n ins Gesicht und mit Musik und Freude fuhr ich die recht ebene Strecke entlang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050743_41440655092_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050744_40589614535_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Mein linkes Knie tat mir leider immer noch weh. Nach einiger Zeit bzw. 30 km und kaum Erlebnissen auf der Fahrt fiel mir auf, dass es noch ca. 40 km bis zu meinem Bekannten waren. Kurz mit ihm telefoniert, auf die Uhr geschaut (16 Uhr herum) und beschlossen noch die restlichen 40 &#8211; 50 km zu fahren. Es kamen mir nicht gerade viele Menschen entgegen. Aber die Zeit verflog recht schnell und gegen 19:30 Uhr war ich am Ziel. Noch ein wenig verwirrt von der Fahrt, Gedanklich noch nicht da, sa\u00dfen wir noch 1 Stunde und unterhielten uns. Ich ging dann duschen und wir gingen weiter auf eine Party, wo ich 3 Teller Essen verspeist habe. Ich habe ja Hunger gehabt, zudem konnte ich auch mal am Tisch sitzen und was essen, das kommt ja auch selten vor.<br \/>\nLeider wurde die Party durch eine sehr ungl\u00fcckliche Meldung beendet, darauf m\u00f6chte ich aber nicht eingehen. Nun ist das Leben eben so, man kann sich nicht immer alles aussuchen wie man m\u00f6chte. \u00dcberall gibt es allt\u00e4gliche Erlebnisse, bei denen ich als Gast zum Teil mit dabei sein darf. Ob negativ oder positiv, es geh\u00f6rt halt alles zum Leben dazu. Genau wie jeder Mensch eine Geschichte mit sich tr\u00e4gt, die ich mir dann erz\u00e4hlen lasse. Sowohl negative, als auch postive. Ich komme ja auch mit meiner Geschichte, die auch viele interessieren.<\/p>\n<p>Ich beschloss mich 1 Tag zu erholen und konnte viel Energie tanken. Leider hatte ich ein schlechtes Gewissen wg. des Knies und sagte mir, dass ich doch noch einen Tag l\u00e4nger bleibe. Dabei konnte ich mein Fahrrad wieder einigerma\u00dfen herrichten (Fahrradst\u00fctze hinten war verbogen, Spiegel angebracht). Danke an die Nachbarschaft von Stopsel!<\/p>\n<p>Es ist einfach herrlich zu sehen, wie ein neues Jahr beginnt und alles so langsam auf bl\u00fcht.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050761_40843398424_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nun ging es weiter Richtung Dachau, wo ich eine Warmshowers-\u00dcbernachtung gefunden habe. Die Strecke an sich war recht flach, viel kann ich also dar\u00fcber nicht erz\u00e4hlen. Unterwegs machte ich Rast und unterhielt mich mit mehreren Leuten. Denen fiel mein vollbepackter Esel auf (soll ich mein Rad Esel nennen?).<\/p>\n<p>Kurz vor Dachau a\u00df ich noch einen D\u00f6ner, da ich Energie brauchte und man sich auch mal so was erlauben sollte. An dem Tag machte ich 102 km. K\u00f6nnte mein pers. Rekord sein.<br \/>\nAngekommen hatten wir einen sch\u00f6nen, aber leider viel zu kurzen Abend. Sie mussten schlafen und ich war total ger\u00e4dert. Morgens gegen 7 Uhr stand ich auf, wir fr\u00fchst\u00fcckten zusammen und beide mussten wieder los. Vielen Dank noch mal f\u00fcr die \u00dcbernachtung!<br \/>\nAnschlie\u00dfend ging es weiter zu meinem letzten Ziel in Deutschland, dem Dorf Sankt Wolfgang, bevor ich mich dann an die Alpen dran wage.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050748_40661712285_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die Isar<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050755_40843414194_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Mein neues Badezimmer<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050751_39746133010_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Meine polnisch-braune Haut (in dt. wird das auch als wei\u00df bezeichnet) wird langsam zum richtigen braun. Ist auch gut so, denn ich muss mich eh noch gut an die Sonne gew\u00f6hnen. Davon werde ich zum Gl\u00fcck sp\u00e4ter mehr als genug haben. Aber besser ist es schon mal die Haut anzupassen.<\/p>\n<p>An der Route war nichts au\u00dfergew\u00f6hnliches, zum Schluss wurde es nur recht anstrengend, da es zum Teil steil hoch ging. Aber alles hielt sich im Rahmen.<br \/>\nHier war ich nun seit Mittwoch Nachmittag und gab meinen Knien ein wenig Erholung. Ein Ausflug zum Chiemsee am Freitag brachte mir ein Kribbeln im Bauch, am liebsten w\u00e4re ich direkt da hoch gelaufen. Ich entschied mich, nicht allzu lange hier zu verweilen. Ich muss einfach da raus! Sonntag sollte es also wieder losgehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050794_41558862392_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050798_40707533805_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die Erholung tat mir ganz gut, voller Energie konnte ich losd\u00fcsen. Ich merkte, dass die H\u00fcgel nun nicht so heftig zu befahren waren, wie zuvor. Die Sonne strahlte, ich konnte dieser kaum entkommen. Aber ich war froh, ich mag die Sonne halt.<br \/>\nEs ging wie immer von Dorf zu Dorf, die Alpen wurden langsam am Horizont deutlicher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/1-german\/p1050823_41649435612_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nachdem ich einen Schotterweg mit dickeren Steinen nehmen sollte, passierte es: Mein erster platter Reisen \u00fcberhaupt! Ich verlore insgesamt ca. 40 Min. eh ich weiter fahren konnte.<br \/>\nDer Staub war auch relativ unangenehm, aber noch auszuhalten.<br \/>\nIch wusste \u00fcberhaupt noch nicht, wo ich die Nacht verbringen sollte und hoffte einfach nur auf einen perfekten Platz. Am Inn entlang zu fahren ist zwar, aber ganz sch\u00f6n staubig an dem Tag. Alles war wei\u00df. Zudem setzte mein GPS immer wieder aus (lag wohl an der Komoot-App). Die Str\u00f6mung ist schon recht stark, die der Fluss hat, meine G\u00fcte.<br \/>\nEin \u00e4lterer Herr erz\u00e4hlte mir, vor wenigen tausend Jahren war der Inn die Grenze zwischen Axt und Kurzschwert-K\u00e4mpfern. Der Inn war n\u00e4mlich sehr schwer zu \u00fcberqueren, wegen der Str\u00f6mung halt. Ich hoffe, ich habe das noch richtig in Erinnerung. Wir unterhielten uns noch ca. 20 &#8211; 30 Min. \u00fcber die europ. Geschichte.<\/p>\n<p>Als ich langsam kaputt wurde und mein Knie sich schon wieder langsam meldete, fing ich an einen Bauernhof zu suchen. Nun fiel mir auch langsam auf, dass ich schon in \u00d6sterreich war. Kein Schild kam, nichts. Ich war entt\u00e4uscht, kein Deutschland-Schlid.<br \/>\nAn einem Pferdestall gefragt und ich durfte auf der gro\u00dfen Wiese an den Strohballen zelten. Recht offenes Gel\u00e4nde und viele konnte mich sehen. Es war mir aber egal, ich wollte schlafen&#8230;<\/p>\n<p>Die Nacht war ganz ok. Kurz nach dem Auffwachen (gegen halb sieben) zupften Kinder am Zelt.<br \/>\nSp\u00e4ter kroch ich aus dem Zelt und sah, dass das Zelt mit Pollen bedeckt war. Den gelbe Staub sch\u00fcttelte ich vom Zelt, packte den ein wenig feuchten Zelt zusammen und ohne mich zu waschen fuhr ich los. Durch oder am Kufstein entlang fand ich ein sch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen mit einem Bl\u00e4sshuhn.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/2-austria\/p1050840_26822018027_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Dort fr\u00fchst\u00fcckte ich, trank meinen Kakao, den ich mir unterwegs geholt habe und wusch mich. Kurz darauf kam noch ein Schwan vorbei.<br \/>\nMein Ziel war Lens bei Innsbruck, wo ich von einem Warmshowers-Gastgeber erwartet wurde. \u00dcber die Route ist nicht viel zu erz\u00e4hlen, nur kurz von Lens sollte ich eine steile Landstrasse fahren. Es war nicht mehr weit, nur es waren noch viele H\u00f6henmeter zu \u00fcberstehen. Dann kam mir ein genialer Einfall: Ich habe noch eine zweite Navigations-App, die ich auf &#8222;Fahrrad&#8220; umgestellt habe. Also folgte ich dieser in den Wald. Durch Wege, die eher nichts f\u00fcr Fahrradfahrer waren, durfte ich mein Gep\u00e4ck und Fahrrad einzeln hochschleppen. Also jeweils 3x hoch laufen. Total fertig oben angekommen, konnte ich langsam Lens erreichen und sprang dann direkt unter die Dusche.<\/p>\n<p>Morgens ging es weiter, es sollte \u00fcber den Brenner nach Italien gehen. Die Strecke war am Amfang wirklich wundersch\u00f6n, trotz des Schiebens manchmal. Die Ausblicke waren einfach Klasse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/2-austria\/p1050853_41690465531_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/2-austria\/p1050864_39883176570_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/2-austria\/p1050862_41690468601_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/2-austria\/p1050871_41650879692_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/2-austria\/p1050875_39883091690_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wundersch\u00f6ne D\u00f6rfer<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/2-austria\/p1050847_41650917922_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Als es laut meiner Route auf eine Landstrasse gehen sollte, wollte ich schlauer sein und folgte den Radweg &#8222;Brenner&#8220;. Der f\u00fchrte mich Schotterwege mit vielen Hoch und Runters. Es kam mir kein Mensch entgegen. Von oben sah die Landstrasse sehr eben aus. Dennoch war ich nicht sauer, genervt oder \u00e4hnliches. Ich nahm es hin und grinste. Nur viel trinken musste, da es knapp 30 Grad waren. Mein Knie machte mir kaum Probleme, als ob sich das langsam erholte oder gew\u00f6hnte (oder doch eher gew\u00f6hnen musste!).<\/p>\n<p>Endlich an einer Landstrasse angekommen, fuhr ich langsam immer h\u00f6her, sp\u00e4ter schob ich immer wieder. Musste oft Pausen machen, gab aber alles. Leider wurde es zum Schluss noch mal ganz sch\u00f6n steil.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/2-austria\/p1050880_39883076120_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nur ich wusste, es sind noch weniger Kilometer bis auf dei 1380 H\u00f6henmeter. Endlich oben angekommen, war es ein komisches Gef\u00fchl, eine andere Sprache, viele anders als zuvor (dachte ich zumindest). Ich machte noch ein Foto, nahm sp\u00e4ter bei fast 30 Grad bisschen Schnee in die Hand und weiter ging es in Italien.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/3-italy\/p1050882_27821142838_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Morgens in dem Dorf Sigisweiler konnte ich vom Bett aus erkennen, dass das Zelt au\u00dfen nicht nass war. Wow! Als ich aufstehen wollte, fing es an zu regnen. 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