{"id":456,"date":"2018-06-03T09:12:14","date_gmt":"2018-06-03T07:12:14","guid":{"rendered":"http:\/\/lukasadrian.net\/?p=456"},"modified":"2019-01-04T16:34:00","modified_gmt":"2019-01-04T15:34:00","slug":"11-rumaenien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lukasadrian.net\/?p=456","title":{"rendered":"#11 Rum\u00e4nien"},"content":{"rendered":"<p>Willkommen in Rum\u00e4nien! Erster Eindruck: die Leute sind super nett. Mir wird zugewunken, immer wieder werde ich angesprochen. Ich glaube ich habe auf den ersten 30 km mehr gewunken, als auf der ganzen Fahrt bisher. Manchmal muss ich die H\u00e4nde der Kinder w\u00e4hrend der Fahrt abklatschen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060261_28542701208_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060262_28542700618_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060269_40607941720_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die erste Gegend erschien mir wie eine ungarische Steppe, viel Wiese. Sp\u00e4ter gab es doch mehr Felder und hin und wieder kleinere D\u00f6rfer.<br \/>\nInteressant fand ich auch die Karren, die sogar Nummernschilder hatten. Manchmal zieht auch ein Esel den Karren.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060266_28542698288_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Pferde sind hier eh generell sehr beliebt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060267_40607943380_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Unterwegs sind auch immer wieder solche Brunnen zu finden, an denen man Wasser auff\u00fcllen kann. Das Wasser ist sauber. Manchmal kommen auch ein paar Leute mit vielen Flaschen und f\u00fcllen sie auf. Es ist eine sch\u00f6ne Abk\u00fchlung f\u00fcr mich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060272_42366331382_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Auf diesem Foto ist nun kein flie\u00dfendes Wasser, sondern ein Brunnen. Inwieweit die Brunnen noch funktionieren, kann ich leider nicht sagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060268_42366334172_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ich fuhr in der N\u00e4he der Donau, als es langsam sp\u00e4ter wurde. Ich beschloss am Fluss zu zelten und fuhr \u00fcber eine steppenartige Landschaft zur Donau, ohne einen Weg, querfeldein. Sp\u00e4ter, als ich auf einen Weg traf, fuhr ich auf ein Auto zu, das ein Polizeiauto war, wie ich sp\u00e4ter feststellte. Es waren Grenzpolizisten. Ich gab Ihnen meinen Reisepass und auf die Frage, was ich hier machte, sagte ich, ich suchte hier einen Platz f\u00fcr mein Zelt zum \u00dcbernachten. Ach so, ok, sagten sie. Aber ich k\u00f6nne ein paar Kilometer weiter fahren, da sei ein Strand, sch\u00f6ner zum Zelten. Ok, ich bedankte mich f\u00fcr den Tipp und weiter ging es zum Strand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060275_40607936140_o.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060279_27545630927_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ich ging noch ein wenig baden, lief noch ein wenig dort herum und ging dann schlafen. Das Wasser war \u00fcbrigens recht warm.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wollte ich wieder unter Menschen zelten, um etwas \u00fcber Rum\u00e4nien zu erfahren. Ich fuhr Richtung Zaval, das an einem Fluss liegt und wo ich dann vor einer verschlossenen T\u00fcr zu einem Campingplatz stand. Der Platz liegt\u00a0 an einem Wald.<br \/>\nDer Eingangsbereich war \u00fcberdacht und mit Tischen und St\u00fchlen vollgestellt, aber das Cafe bzw. die Rezeption war geschlossen. Also wollte ich unter dem Dach an der T\u00fcr zelten. Erst einmal freundete ich mich mit den freilaufenden Hunden an, die mich sehr schnell akzeptierten. Fremde wurden angebellt, auch andere Hunde verjagt, doch sie blieben stets in meiner N\u00e4he.<br \/>\nIch unterhielt mich noch mit einem Hirten, den ich nicht verstand. Es war wohl lustig, da er immer wieder lachte. Als ich auf die D\u00e4mmerung wartete, kamen zwei M\u00e4nner in einem Auto, die was am Fluss machten. Sie sagten zu mir, 10 km weiter in Bechet sei ein Camping-Platz, ich solle es da mal ruhig versuchen. Ok, also fuhr ich hin und stand vor einem Hotel, das 25 EUR pro Nacht kostete. Das war mir f\u00fcr einmal Schlafen doch zu viel und ich fuhr auf eine Tankstelle, und schlief dort im Zelt.<\/p>\n<p>Es gibt nicht nur in Serbien, sondern auch in Rum\u00e4nien sehr viele St\u00f6rche in den D\u00f6rfern<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060283_40607933260_o.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\nAuch in der Stadt waren Pferde zu sehen<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060281_40607934290_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Am Morgen musste ich leider um 6 Uhr mein Zelt zusammenpacken. Ich fuhr einkaufen, gro\u00df fr\u00fchst\u00fccken und es ging weiter zu einem Guest House, das preiswerte Zimmer, aber auch eine Zeltm\u00f6glichkeit hatte, nach Turnu M\u0103gurele. Die Fahrt bis dahin zog sich leider wie Kaugummi. Es waren 80 km auf Asphalt, aber nicht gerade interessant.<br \/>\nF\u00fcr 5 EUR mehr gab es im Guest House, das ich \u00fcber warmshowers gefunden hatte, ein tolles traditionelles rum\u00e4nisches Essen. Alles selbst gemacht, auch der K\u00e4se. Die Eier von nebenan, der Alkohol war selbst gemacht und und und. Das war sehr lecker. Das Ehepaar ist wirklich sehr nett und wir hatten einen sch\u00f6nen Abend. Es gab Mamaliga (ital. Polenta) mit K\u00e4se, gekochten Eiern, Sour Creme und Butter. Als zweites Mahl gab es Sarmale. Zum Nachtisch wurde dann noch Milchreis mit Zimt gereicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/8-romania\/p1060284_27545627367_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ich \u00e4nderte meine Route ein wenig, so dass ich direkt von Turnu M\u0103gurele nach Bulgarien fahren w\u00fcrde und dort weiter nach Lom Cherkovna, wo ich mich mit meinem Reisepartner treffen w\u00fcrde. Durch die \u00c4nderung w\u00fcrde ich mir einen Tag und ca. 80 km ersparen.<\/p>\n<p>Ich h\u00f6rte, dass Rum\u00e4nien einen schlechten Ruf hat, da viele Roma (keine Rum\u00e4nen, sondern Zigeuner, die sich in Rum\u00e4nien niedergelassen haben) nach Europa fahren und dort einige Einbr\u00fcche begehen etc. Da die Namen Roma\/Rom \u00e4hnlich der Romania ist, denken nat\u00fcrlich viele, es seien Rum\u00e4nen. Es gibt auch die Gypsys, Sintis etc. Zudem bringen viele von ihnen viel Geld aus Zentraleuropa dort hin, wo sie ihre gro\u00dfen H\u00e4user bauen, w\u00e4hrend die Einheimischen f\u00fcr einen kleinen Lohn dort arbeiten. Diese Bev\u00f6lkerungsgruppen sollen auch Gelder von der EU erhalten und trotzdem noch viel betteln. Ich wei\u00df nat\u00fcrlich nicht alles dar\u00fcber und w\u00fcrde f\u00fcr die Richtigkeit nicht meine Hand ins Feuer legen. Also am besten selber informieren.<br \/>\nDie wenigen Tagen in Rum\u00e4nien gaben mir dennoch einen sehr positiven Eindruck und wer wei\u00df, vielleicht komme ich noch mal irgendwann zur\u00fcck, um das Land besser kennenzulernen.<\/p>\n<p>Frisch und munter ging es am Morgen dann Richtung F\u00e4hre, die knapp \u00fcber 1 EUR gekostet hat, nach Bulgarien.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen in Rum\u00e4nien! Erster Eindruck: die Leute sind super nett. Mir wird zugewunken, immer wieder werde ich angesprochen. Ich glaube ich habe auf den ersten 30 km mehr gewunken, als auf der ganzen Fahrt bisher. 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