{"id":649,"date":"2018-09-23T18:14:55","date_gmt":"2018-09-23T16:14:55","guid":{"rendered":"http:\/\/lukasadrian.net\/?p=649"},"modified":"2019-01-08T11:53:32","modified_gmt":"2019-01-08T10:53:32","slug":"19-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lukasadrian.net\/?p=649","title":{"rendered":"#19 &#8211; Iran, Dschungel, Eindr\u00fccke und Menschen"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist also der Iran dran, mit Deutschland zusammen das 12. Land meiner Reise.<br \/>\nDa die Grenze renoviert wird, empfand ich die Baustellenh\u00e4user, die als B\u00fcro dienen und die \u00fcberall anstehenden Menschen als sehr chaotisch. Es liefen einige nervende Kinder herum, die respektlos Geld und immer wieder an die R\u00e4der wollten. W\u00e4hrend Michael die Stempel holte, spielte ich halt Aufpasser. Mehrmals wollten Leute auch Dollar wechseln, ich musste jedes Mal ablehnen. Da Mittagspause war, dauerte die Prozedur insgesamt vielleicht 1 Stunde.<br \/>\nDann waren wir endlich im Iran! Wir machten kurz nach der Grenze erst einmal Rast und a\u00dfen etwas. Es kam ein Auto vorbei mit einigen Leuten, die dort auch ihre Siesta halten wollten. Nach einer kurzen Unterhaltung hatten wir in Urmia einen Schlafplatz, der uns von einem Arbeiter, der deutsch sprach, angeboten wurde.<br \/>\nWir fuhren weiter durch ein wundersch\u00f6nes Tal, an einem Fluss entlang, mit Haarnadelkurven, als wir 20 min sp\u00e4ter angehalten wurden. Eine Frau wollte ein Foto mit uns und gab gleich ihre Telefonnummer raus. Falls wir in Teheran Probleme h\u00e4tten, einfach anrufen. Sie sprach flie\u00dfend englisch.<\/p>\n<p>WOW, das soll der Iran sein? So nett die Menschen?<\/p>\n<p>Einige km weiter gab es den ersten \u00c7ay Tee. Siehe da, die Teebecher sind gr\u00f6\u00dfer! Wir hofften, dass sie kein Geld f\u00fcr den \u00c7ay haben wollten, wir hatten n\u00e4mlich nichts. War aber kostenlos zum Gl\u00fcck.<br \/>\nInteressent sind auch die riesigen Schilder mit u. a. &#8222;USA is the real terrorist.&#8220;<\/p>\n<p>Schlafplatz suchen war angesagt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180830_074846_43690538435_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><!--more-->Wir schliefen auf einem Feld. Am Morgen gab es von einem Studenten, der auf dem Feld nebenan arbeiten wollte, Tee. Fr\u00fchst\u00fcck bot er uns ebenfalls an, wir lehnten aber ab, waren schon voll.<\/p>\n<p>Wir fuhren nach Khoy. Uns fiel direkt auf, dass zwischen dem B\u00fcrgersteig und der Stra\u00dfe ein 30 bis 40 cm breiter und 50 cm tiefer Kanal war. Mit dem Rad nicht gerade toll. Ab und zu ist da eine Br\u00fccke oder ein Steg.<br \/>\nDer Verkehr, naja, quetschen, dr\u00fccken, hupen, aus zwei spurig wird mal drei spurig und der St\u00e4rkere gewinnt. Zum Gl\u00fcck lassen die Autofahrer schon mal die Fahrr\u00e4der durch.<\/p>\n<p>Wir wollten Geld wechseln, da die Banken nicht an die internationalen Gelder, oder so \u00e4hnlich, angebunden sind. Wir hatten also Dollar aus der T\u00fcrkei.<br \/>\nDie W\u00e4hrung hier ist sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Also, wir wechselten zum Kurs 1 Dollar = ca. 110.000 RIA. Doch die Preise werden selten in RIA angezeigt. Nur in Banken halt. Es gibt eine nicht physikalische W\u00e4hrung, die nennt sich Toman. Da wird einfach eine Null gestrichen. Also ist ein Dollar ca. 11.000 Toman wert. Wenn etwas also 20.000 Toman kostet, bezahlt man 200.000 RIA. Nun sagen auch viele, das kostet 3 Toman. Das wiederum w\u00e4ren 30.000 Toman. Es wird noch verk\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Mit einigen Millionen gingen wir aus der Wechselstube. Schon gabs den n\u00e4chsten \u00c7ay.<\/p>\n<p>Wir besorgten uns SIM Karten f\u00fcr umgerechnet ungef\u00e4hr 2 Dollar, mit 9 GB Volumen. Ich musste dabei meine Fingerabdr\u00fccke abgeben. Nat\u00fcrlich war auch der Vorname meines Vaters sehr wichtig.<br \/>\nWir a\u00dfen dann eine Pizza. Michael bestellte sich eine ohne Fleisch, also bekam er eine mit W\u00fcrstchen. Vegetarisch essen scheint hier schwierig f\u00fcr ihn zu werden.<br \/>\nDa ich tierische Kopfschmerzen wegen meinem Schnupfen hatte, ging es in den Park. Ich habe einfach Ruhe gebraucht. Jemand brachte uns Tee und Zucker. Doch wie r\u00fchrt man das ohne L\u00f6ffel?<br \/>\nEinige Tage sp\u00e4ter sah ich die Antwort : Zuckerw\u00fcrfel in den Mund, dann Tee trinken.<\/p>\n<p>Es ging raus aus Khoy, wo wir auf einem kleinen Feld unsere Zelte aufschlugen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180831_072107_30729384658_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Es ging am n\u00e4chsten Tag nach Salmas, wo wir was essen wollten. Kurz in die Stadt rein, und schon sa\u00dfen wir mit einigen Arbeitern beim Tee auf der Wiese.<br \/>\nEine Einladung zum Essen haben wir akzeptiert, da man aber einigen die Armut ansah, belie\u00dfen wir es bei einem Salat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180831_124425_42789643470_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Bunte Moscheen im Iran, oft auch goldfarben<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070391_43881053214_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Da Feiertag war, war nur ein Fastfood Laden offen, wo wir essen gehen konnten. Vor dem Laden wurden wir fotografiert, im Laden von fast allen Mitarbeitern angesprochen und lie\u00dfen ca. 20 Selfies aus jeder Position machen.<\/p>\n<p>Im Park, wo wir kurz Ruhe haben wollten, sprach uns erst einmal eine Frau an, dann ihr Vater, mit dem wir ein tolles langes Gespr\u00e4ch auf englisch hatten. Die ersten Eindr\u00fccke aus dem Leben im Iran.<br \/>\nDas erz\u00e4hle ich aber nach und nach.<\/p>\n<p>Als wir aus Salmas raus wollten, wurden wir auf der Stra\u00dfe von Melonenverk\u00e4ufern zum Essen eingeladen. Erst Melone gegessen, dann Fladenbrot und Tomaten und Gurken. Nat\u00fcrlich auch \u00c7ay.<\/p>\n<p>Nebenan viel ein Auto in den Kanal am Stra\u00dfenrand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180901_100743_30729316958_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die Verk\u00e4ufer sagten, da dr\u00fcben sei ein Park, dort sollten wir zelten und morgen zum Fr\u00fchst\u00fcck kommen. Es sprach keiner Englisch, man redete mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Gesagt, getan. Es gab noch 2 hei\u00dfe hart gekochte Eier und einen sehr leckeren wei\u00dfen K\u00e4se. Dazu noch Melonen f\u00fcr die Reise als Geschenk. Tolle Menschen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180831_194016_20180831_204006759_20180831_204641620_29662092087_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Uns wurde empfohlen nicht nach Urmia zu fahren, wohin wir am ersten Tag eine Einladung erhalten hatten. Die Stadt h\u00e4tte zwar eine alte Kirche, mehr aber nicht. Wir sollten besser direkt nach Tabriz weiter.<\/p>\n<p>Unterwegs machten wir unter einem Baum Rast. Als wir weiter fuhren, stand ein Auto am Stra\u00dfenrand. Dann stieg dort eine Familie aus, die Leute breiteten direkt am Bach eine Decke aus und luden uns ein. Sie warteten 20 min auf uns. Sie breiteten ihr Essen aus und wir unterhielten uns auf englisch. Sie wollten einfach mit uns reden. Sie gaben uns noch Obst f\u00fcr unterwegs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180901_140510_30729479268_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Einige Kilometer weiter hielt ein Auto vor uns an und es gab noch mehr Obst. Unsere Taschen waren randvoll!<\/p>\n<p>Oft werden Fragen gestellt: was man in Europa vom Iran h\u00e4lt, wie man selbst den Iran findet, welche Arbeit man hat. Fragen \u00fcber die Familie und gerne werden Fotos gezeigt.<\/p>\n<p>Die Iraner picknicken genau wie die T\u00fcrken sehr gerne. Decke oder Teppich, Grill und die ganze Familie isst gemeinsam.<\/p>\n<p>Oft essen wir hier hei\u00dfes Brot, direkt aus dem Ofen. Manchmal aus dem Steinofen, wo dann ein paar Steine vom Brot abgeklopft werden m\u00fcssen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180902_095942_44550104422_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Dazu wei\u00dfen K\u00e4se, Tomaten, Honig etc. Oder Schlagsahne mit Honig, WOW!<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wollte ich frisches Brot holen und es wurde uns geschenkt. Dazu gab es noch einen \u00c7ay, ein paar hundert Meter weiter noch mehr Obst. Immer wieder halten Autos an, weil sich die Leute darin mit uns fotografieren lassen wollen.<\/p>\n<p>Wir beschlossen nach Kandovan zu fahren, anschlie\u00dfend nach Tabriz. Kandovan hat \u00e4hnliche H\u00f6hlengeb\u00e4ude wie Capadocia.<\/p>\n<p>Es ging \u00fcber eine steppenartige Landschaft und wir waren gl\u00fccklich so etwas sehen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180902_124959_42789686010_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070404_44550129412_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die Strecke nach Kandovan ging entspannt bergauf, winken war wieder im Sekundentakt angesagt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070411_44600279521_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070417_44600291221_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Kandovan ist voller iranischer Touristen. Die H\u00f6hlen werden noch heute als H\u00e4user benutzt, man lebt halt drin. Laut Wiki gibt es so etwas nur noch in Spanien, Capadocia und hier halt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070421_29662256537_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070422_43690702385_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070430_42789834980_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir tranken noch frische Schafsmilch und \u00c7ay, bevor es runter nach Tabriz ging.<br \/>\nIn Osku a\u00dfen wir unsere erste Falafel. War aber nicht gerade sehr lecker. Einige Taxifahrer wollten noch Fotos mit uns, bevor es endg\u00fcltig in die Millionenstadt Tabriz rein ging.<br \/>\nVor Tabriz suchten wir noch einen Platz f\u00fcr unsere Zelte. Gleich hinter einem Dorf sprachen uns f\u00fcnf \/ sechs helfen wollende M\u00e4nner an.<\/p>\n<p>Als erstes Res\u00fcmee schliefen wir zwischen Obstb\u00e4umen. Es war winding, aber nicht schlimm. Gezeigt hat uns den Platz Habib, dem wir auf dem Roller gefolgt sind.<\/p>\n<p>3 Stdunden sp\u00e4ter gegen 22 Uhr stand er mit seinem Freund am Zelt und sagte, dass er nicht ruhig schlafen k\u00f6nne, da er wegen uns ein schlechtes Gewissen h\u00e4tte. Er bat uns die Zelte zusammen zu packen und in ein Gartenhaus eines Freundes zu folgen. Wir erhielten am Gartenhaus noch etwas Obst und gingen auf Teppichb\u00f6den in dem hei\u00dfen Raum schlafen. Morgens w\u00fcrden wir zusammen fr\u00fchst\u00fccken.<\/p>\n<p>Gestellte Szene \ud83d\ude00<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070436_44600176381_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070437_43690593595_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Es ist schwer einfach nur Danke zu sagen, da man das Gef\u00fchl hat, dass es zu wenig ist.<\/p>\n<p>Wir haben unterwegs noch ca. 1 kg Gurken geschenkt bekommen und durften danach oft Gurken essen.<\/p>\n<p>Um 11 Uhr waren wir in Tabriz mit einem Warmshowers Host verabredet, der uns die Stadt zeigen wollte. An einem Museum mit einer deutschen Uhr in seinem Turm, trafen wir uns.<\/p>\n<p>Tabriz hat ca. 2 Millionen Einwohner und ist die Hauptstadt von Ost-Aserbaidschan. Die Metropole bietet viel Kultur und Geschichte. Was mich pers\u00f6nlich am meisten beeindruckt hat, war der Basar. Die Teppiche sind ber\u00fchmt.<br \/>\nWir a\u00dfen Abguscht, das ist Gem\u00fcse und Fleisch. Die Suppe wird in eine kleine Sch\u00fcssel mit Brotst\u00fccken gef\u00fcllt und zermatscht. Das wird gegessen. Anschlie\u00dfend isst man den Rest. Sehr lecker.<br \/>\nWir testeten noch Yeralma \/ Yumurta, eine entweder Ofen- oder gegrillte Kartoffel. Sie wird mit hart gekochtem Ei und Butter zermatscht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180904_132441_44550084212_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180904_134236_43690545225_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180904_144139_44600066521_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070454_42789765250_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/lrm_export_72850667528189_20180910_105314237_42789614270_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180905_151506_44549917782_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Zwei Tage blieben wir insgesamt dort. Abends kamen noch weitere Freunde, so dass es echt lustig war. Es war eine sehr sch\u00f6ne und leider kurze Zeit.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Singing in the car in Tabriz\" width=\"648\" height=\"365\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Pz7krJgFbPg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Schweren Herzens ging es raus aus Tabriz, Richtung Ardabil.<\/p>\n<p>Winkend und mit vielen \u00c7ay &#8211; Einladungen ging es auf eine Schnellstra\u00dfe, wo wir von jemandem 2 Melonen geschenkt bekamen.<br \/>\nRunter von der Schnellstra\u00dfe ging es auf eine wundersch\u00f6ne parallel verlaufende Landstra\u00dfe mit herrlichen Ausblicken und kaum Autos. Hier waren wir wieder gl\u00fccklich. Keine Abgase und Ruhe. Von Schafhirten gab es auch noch \u00c7ay Tee.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/9f00d545246d94968dcbdcd06724f31e0_44549885972_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir genossen jeden Meter und picknickten zum Schlu\u00df an einem tollen Aussichtspunkt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070480_43690580745_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070488_30729402568_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Bei vielen Unterhaltungen in der ersten Zeit erfuhren wir, dass weit mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung keine Lust hat auf die Regierung. Die sind so verzweifelt, dass sie sogar auf Donald Trump hoffen, dass er das System endlich in die Knie zwingt.<br \/>\nVon der Zwangs &#8211; Religion haben viele genug und gehen auch nicht beten. Immer wieder wird das Thema angesprochen. Einige hoffen auch nach Europa zu kommen.<br \/>\nLeider sind die Leute nicht in der Lage zusammen gegen die Regierung zu k\u00e4mpfen. Somit wird nur auf Ver\u00e4nderung gehofft.<\/p>\n<p>Vor Ardabil ging es dann aus 2100 m langsam hinunter. Da es aber so sch\u00f6n war auf den Nebenstrassen, entschlossen wir uns noch einen Umweg mit 450 H\u00f6henmetern zu nehmen.<\/p>\n<p>Auf dem Weg \u00fcbernachteten wir an einem kleinen Fluss. In der Nacht kam noch die Polizei, um zu gucken ob alles ok ist. Ich w\u00fcnschte Deutschland h\u00e4tte so etwas, anstatt so vieler Verbote.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070496_44924157412_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Hart arbeitende Frauen. Einige waschen so ihre Teppiche und W\u00e4sche<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070489_44600116301_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Schlauchwechsel auf iranische Art, ich stand meistens im Weg, obwohl es ja mein Reifen war!<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/115942b2dcd6c1e8c7d1f9f7591179b80_29662129697_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Viele Frauen tragen das Kopftuch nur zur H\u00e4lfte, an einigen wenigen Orten f\u00e4llt es schon mal runter und dient zeitweise als Halstuch, alles aus Protest. Die Frauen sind hier wirklich sehr h\u00fcbsch, nur leider oft zu viel Schminke drauf. Ein paar wollen wohl heller wirken. Lassen sich auch die Haare f\u00e4rben. Liebe Frauen, bitte nicht so verstellen!<br \/>\nBisher habe ich kaum Frauen in Burkas gesehen.<br \/>\nFrauen sitzen im Bus auch hinten. In Teheran gibt es in der U-Bahn zwar Frauenbereiche, aber oft sind die auch unter den M\u00e4nnern.<br \/>\nVon zu Hause ausziehen d\u00fcrfen sie erst wenn sie einen Mann heiraten. Selbst dann ist ihr Leben nur eingeschr\u00e4nkt, da der Mann das Sagen hat. Dennoch gibt es auch hier M\u00e4nner, die dann ihre Frau unterst\u00fctzen. Ich kenne keine genauen Zahlen, aber es sollen die wenigsten sein. Mir wird kotzt \u00fcbel, wie man Menschen so behandeln kann, aber es h\u00e4lt hier so.<br \/>\nEinige heiraten erst gar nicht, damit sie wenigstens ihr Studium abschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Der Mann kann es denen ja ggf. verbieten.<\/p>\n<p>In Ardabil angekommen, holte uns Amirali, ein warmshowers user, der uns die Stadt zeigen wollte ab. Wir verbrachten zwei Tage gemeinsam und er zeigte uns nicht nur die Stadt, sondern auch lokales Essen! Esst Bitte alle schwarze Halva, wenn ihr in Ardabil seid. Die gibt es nur dort und wird anstatt mit Zucker, mit Honig gemacht. Ich habe selten was besseres s\u00fc\u00dfes gegessen. Die Suppe Ash schmeckt s\u00e4uerlicher als die in Tabriz. Dort soll sie urspr\u00fcnglich herkommen.<br \/>\nArdabil ist sehr preiswert und eine der k\u00e4ltesten St\u00e4dte im Iran. Das merkten wir am Abend.<\/p>\n<p>Danke Amirali!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img-20180909-wa0006_43690509285_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nur so nebenbei: was fr\u00fchst\u00fcckt man so im Iran? Gute Frage Lukas! \u00c4hnliches wie in der T\u00fcrkei. Also ein Fladenbrot, nat\u00fcrlich hei\u00df und frisch. Hier sind einige Brote noch d\u00fcnner, wie Papier. Aber auch einige ca. 1 cm dick. Dazu Tomaten, Gurken, Honig, N\u00fcsse, wei\u00dfen K\u00e4se etc. Manchmal eine Art Schlagsahne, die aber die Konsistenz h\u00e4lt und nicht verliert, dazu Honig und warmes Brot, WOW! Generell essen die Iraner recht s\u00fc\u00df.<\/p>\n<p>Raus aus Ardabil fuhren wir auf einen Wald oder Dschungel zu. Es ging Richtung Astara.<\/p>\n<p>Unterwegs warteten ein paar Ziegen auf ihren Tod. Ich habe es abgelehnt dabei zu sein. Ausgenommen werden die dann drau\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070494_44924161682_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Unsere Route f\u00fchrte uns auf eine Landstra\u00dfe, wo alles gr\u00fcn war. B\u00e4ume waren auch \u00fcberall. Eine ganz andere Welt pl\u00f6tzlich.<br \/>\nWir h\u00fcpften entlang unserer Route auf den Steinen herum, als ein Jeep anhielt und uns ein Mann ansprach. Leider nur Farsi. Mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen und mit dem Smartphone erfuhren wir, dass er uns mitnehmen wollte. Er sei hier in dem Nationalpark der Aufpasser und kenne sich aus. Nach langem \u00fcberreden gaben wir nach und beluden den Jeep mit den R\u00e4ndern. Er brachte uns dann hier hin:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180911_165900_44061410825_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/lrm_export_249675880268864_20180929_194313224_44270814034_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir waren sehr gl\u00fccklich, h\u00f6rten noch ein bisschen Musik aus seinem Telefon und genossen alles.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/2018-09-28_09-53-37_44253881144_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180911_174159_43161631450_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070514_44060581735_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>In der Nacht wollten wir die Milchstra\u00dfe fotografieren. Michael zeigte mir noch frei laufende Pferde, als wir von einem Augenblick in den n\u00e4chsten in einer Wolke standen. Also keine Fotos.<\/p>\n<p>Es liefen sogar K\u00fche frei herum, sie konnten toben, lachen, jagen oder was auch K\u00fche den ganzen Tag so treiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070515_31099858178_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ich schlief so gut wie selten.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen tat es mir echt weh den Ort zu verlassen und abw\u00e4rts Richtung Astara, das an der azerbaijanischen Grenze am kadpischem Meer liegt, zu fahren. Es ging runter von 1600 m auf &#8211; 24 m bis wir in Astara ankamen.<br \/>\nIn Astara suchten wir einen Obstladen, a\u00dfen etwas und fuhren dann zum See.<\/p>\n<p>Astara, der Ort ist zur H\u00e4lfte auf der azerbaijanischen, zur H\u00e4lfte auf der iranischen Seiten. Wir waren am Strand, ca. 500 m von Azerbaijan entfernt. Nun, wie baden die Leute hier? Einige nur in Badehosen, ein paar im T-Shirt. Nur was soll die Sauerei mit den Frauen? In Bussen sitzen sie hinten, die M\u00e4nner vorne. Baden d\u00fcrfen sie nur in so komischen Kost\u00fcmen. Was sollen diese Einschr\u00e4nkungen? Wir leben nicht im Mittelalter!<br \/>\nWir badeten in dem tr\u00fcben Wasser, das kaum salzig ist. Es wurde ganz langsam tiefer, dennoch durften wir nur bis Brusttiefe rein, warum auch immer. Der Strand war auch nicht wirklich voll.<\/p>\n<p>Das gelobte Astara, wir fanden dort nichts interessantes. Raus ging es in der N\u00e4he des Sees \u00fcber eine Landstra\u00dfe. Es war recht flach. An einer \u00fcberdachten Sitzbank a\u00dfen wir Dillgurken (schmecken genauso wie die polnischen), die Michael seit einigen Tagen mit sich herumfuhr. Waren sehr lecker.<br \/>\nUnterwegs wollte ich noch Bier kaufen, alkoholfrei, mit Alkohol gibt es keins, doch der Verk\u00e4ufer wollte kein Geld. Im\u200c Iran bieten die Menschen aus Freundlichkeit etwas an, meinen es aber vielleicht anders. Also muss man am besten noch zweimal nachhaken. Wenn der Verk\u00e4ufer immer noch kein Geld will, meint er es ernst. Er wollte von mir wirklich kein Geld haben und gab mir dazu noch Kekse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070518_44253566324_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir wollten an dem Tag am Strand schlafen, doch zuvor gab es erst einmal \u00c7ay oder sogar zweimal.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/2018-09-29_08-08-46_43178371070_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir kauften Gem\u00fcse ein und es ging zum Strand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070524_44924142852_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/2018-09-29_08-13-55_44271350014_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070529_44253563504_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Als wir schlafen wollten kam ein Auto angefahren und drei Polizeibeamte stiegen aus. Sie wollten unsere Passporte sehen. Sie waren angeblich um unsere Sicherheit besorgt. Dann kam noch einer aus der \u00c7ay &#8211; Bar und ein Bekannter. Noch jemand kam hinzu. Wir standen nun mit sechs Leuten da. Man sah denen an, dass sie sich kannten. Sie alle scherzten miteinander. Am Ende schien der \u00c7ay &#8211; Mann gesagt zu haben, dass alles ok sei. Sie fuhren alle weg und Ruhe war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070536_44253561464_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Dann wollten wir auch mal im Dschungel schlafen. Also ging es etwas rauf, um uns herum alles gr\u00fcn und viele Autos waren unterwegs. Als wir mit einem Imker einen Smalltalk hielten, gab&#8217;s erstmal frischen Honig.<br \/>\nWeiter ging es rauf, als uns jemand ansprach, was und wohin wir wollten. Er zeigte uns die einzig gute Stelle. Ansonsten h\u00e4tten wir noch weiter und h\u00f6her fahren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es eine langweilige Strasse am See entlang. Geschlafen haben wir in diesen H\u00fctten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180913_085033_30054616287_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070530_44972533601_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070534_43160836850_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir wollten nach Masouleh, das soll ein sch\u00f6nes kleines Dorf auf knapp \u00fcber 1000 m H\u00f6he sein. Es ging also winkend hoch. Sehr viele Autos fuhren an uns vorbei, es musste also wirklich voll sein da oben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070545_44060564855_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Das Wetter war feuchtwarm und man wusste nicht, ist das Schwei\u00df oder Wasser.<\/p>\n<p>Endlich oben angekommen suchten wir uns eine sch\u00f6ne Stelle auf einer Wiese zum Zelten und schauten uns das Dorf an. Es sind eng zusammengebaute H\u00e4user, manchmal wird auch das Dach mitgenutzt.<br \/>\nEs ist ein kleines Dorf, aber mit vielen Touristen und deren Autos.<br \/>\nEs war ziemlich nebelig und abends verschwanden die Wolken schnell wieder<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070553_44924131212_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070550_43160829320_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es runter. Unterwegs trafen wir einen Fahrradfahrer Namens Ali. Er \u00fcberredete uns zum Essen zu bleiben und sp\u00e4ter sogar in Rasht bei ihm zu \u00fcbernachten. Ein herzensguter Mensch. Doch zuerst wollten wir alle die Burg Rudkhan besichtigen. Am Abend waren wir dort, doch die Burg war schon geschlossen. Im Zelt durften wir im Wald nicht schlafen, da die Aufseher sich zu sehr um uns Touristen Sorgen gemacht haben. Ali schaffte es, uns in einem Restaurant einen Schlafplatz auf den Sitzfl\u00e4chen, auf denen die Iraner auch Essen, zu beschaffen. Wir schliefen also auf den mit Teppich belegten gro\u00dfen B\u00e4nken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180917_220344_44079978995_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Am Morgen bestiegen wir die \u00fcber 1000 Treppen und schauten und staunten \u00fcber eine Burg die mitten im Wald auf einen Berg gebaut worden ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070564_44924125842_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070570_44924123332_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070575_44972513951_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter fuhren wir mit Ali, zu Ali. Am Tag darauf ging es zu seinem Geburtsort Licha, wo wir von einer \u00c7ay &#8211; Bar in die andere gef\u00fchrt wurden. Doch zuvor das Wichtigste, n\u00e4mlich Essen! Das gab es bei seinem Bruder. Dazu geh\u00f6rte nat\u00fcrlich Reis und sp\u00e4ter frische Pistazien, die in diesem Dorf angebaut werden. Beides sehr lecker.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070576_44060552775_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Bei seinem Bruder<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070577_44972511891_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070581_44924111782_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070583_30035896267_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070585_44060548245_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Es gab noch so viele Fotos, es war sehr lustig. Immer wieder kamen neue Leute und einige gingen wieder.<\/p>\n<p>Raus aus Rasht und dem t\u00e4glichen Regen, ging es nicht mehr wie geplant Richtig Chalus, stattdessen nahmen wir eine sch\u00f6ne und auch gef\u00e4hrliche Strecke. Wir wollten raus aus dem Regen, wieder rein in den Sommer.<\/p>\n<p>Wir fuhren also am 4. Regentag \u00fcber Nebenstra\u00dfen wieder Richtung Dschungel.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, winken im Dauerzustand war angesagt. Im Schnitt winkten wir jedem zweiten Auto zu und es waren nicht gerade wenige unterwegs. Einige Leute schrien Hello, einige fuhren neben uns, um zu fragen wo wir herkommen. Jeden Tag sogar halten im Schnitt zwei Autos an, f\u00fcr ein Selfie.<\/p>\n<p>Wir fuhren also winkend und gl\u00fccklich die Strasse entlang, als pl\u00f6tzlich hinter uns ein Auto wendete, uns \u00fcberholte, anhielt und die vier Leute im Auto uns Reis mit H\u00fchnchen in die Hand dr\u00fcckten. Es seien Feiertage und Essen g\u00e4be es kostenlos an diesen Tagen.<br \/>\nEin Tag, ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe Essen! Und Apfelkuchen und Fisch und, ach, es gibt zu viel gutes Essen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180920_134236_44973271031_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Noch mehr grinsend ging es weiter, bis uns auffiel, dass wir falsch fuhren und wir nun eine kleinere Landstra\u00dfe \u00fcber die Berge nehmen mussten, anstatt die geplante Route \u00fcber den Dschungel. Das wiederum brachte uns noch mehr Essen ein. Eine Familie gab uns Reis. Der Reis in dieser Region ist wirklich sehr lecker. Es gibt auch viele Reisfelder, so dass das Essen lokal und frisch ist! Weissfisch und Tee sind, neben den schon erw\u00e4hnten Pistazien, ebenfalls sehr beliebt!<\/p>\n<p>H\u00fcbsche Frauen winkten uns zu, schrien etwas beim vorbeifahren, Familien ebenfalls, eine ganz tolle Stimmung. \u00dcber die \u00c7ay Einladungen spreche ich erst gar nicht mehr. Das w\u00fcrde den Rahmen hier sprengen.<br \/>\nDurch den dichten und feuchten Wald ging es langsam hinauf. Es soll insgesamt auf ca. 1600m hoch gehen, von Null Halt.<br \/>\nUnterwegs trafen wir noch ein Paar, das bei Teheran wohnt und uns nach unserer geplanten Visa-Verl\u00e4ngerung dort, zu sich eingeladen hat. Wir nahmen dankend an.<br \/>\nDurch Haarnadelkurven, winkend im Dauerzustand, links ein kleiner Fluss im Wald, rechts eine gr\u00fcne Waldwand. Hin und wieder sah man halb durch Wolken verdeckte h\u00fcgelartige bewaldete Berge.<\/p>\n<p>Bei der Suche nach einem Schlafplatz im Wald am Fluss, trafen wir 7 Leute an einem Lagerfeuer, woraus direkt eine kleine tanzende Party entstand. Alles nur mit \u00c7ay. Eine Einladung nach Isfahan war auch mit dabei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180920_191052_30036657117_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir bauten unsere Zelte in der N\u00e4he des Feuers auf und in der D\u00e4mmerung gingen die Leute zu ihren Autos und fuhren heim.<\/p>\n<p>In der Nacht regnete und donnerte es. Ein Gewitter brachte einen heftigen Starkregen und fingerkuppengrosse Hagelk\u00f6rner mit. Unsere China-Zelte hatten schnell etwas Wasser im Inneren. Zudem musste morgens im Regen mehrmals zur Toilette, mein Magen wollte irgendetwas nicht behalten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/2018-09-29_09-32-57_43179844200_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir packten am sp\u00e4ten Morgen unsere matschigen Zelte und nassen Schlafs\u00e4cke ein und es ging unter Wolken 1200 m auf insgesamt 1600 m hinauf.<\/p>\n<p>Unz\u00e4hlige Selfies und Winkeinlagen waren inbegriffen. Als ich mich am schw\u00e4chsten gef\u00fchlt habe, rief uns eine Familie zum Essen. Woher wissen die Leute, was man gerade braucht? Ich glaube nicht an Zuf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Oben endlich im Nebel angekommen, hielten ein paar Jungs an und \u00fcberredeten uns mit ihnen zu kommen. Wir fuhren ihnen nach. Kurz darauf gab es noch eine Kontrolle durch die Polizei und den B\u00fcrgermeister von Deylaman, weil sie sich so im unsere Sicherheit sorgten. Sie wollten uns einen sicheren Ort zeigen. Doch die Jungs kamen uns zu Hilfe.<\/p>\n<p>In dichtem Nebel ging es schiebenderweise durch eine Berglandschaft hindurch.<br \/>\nIn einem kuscheligen kleinen Raum auf einem Bauerhof, der mit Holz beheizt wird und mit Teppich ausgelegt ist, a\u00dfen wir gemeinsam und verbrachten einen tollen Abend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180921_172232_44925109222_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070589_43160802980_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180922_095330_44254603094_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070592_44924101932_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ein wundersch\u00f6ner Ort, der leider nur selten seine sch\u00f6nste Seite zeigte. Es lagen halt Wolken auf dem Berg. Danke f\u00fcr den tollen Abend!<\/p>\n<p>Wir schauten uns die weitere Route Richtung Teheran an und die war schei\u00dfe. Entweder durch die Berge oder, wie die Jungs sagten, \u00fcber sehr schlechte Wege.<br \/>\nAlso fuhren wir den Berg wieder runter und dann auf die alte Route, die wir halt verpasst hatten zu nehmen. Man braucht echt Stunden um hoch zu kommen und ist in ungef\u00e4hr einer halber Stunde wieder unten.<\/p>\n<p>Es ging die alte Strasse an der Autobahn entlang, an der hin und wieder Autos mit frischen Pfannkuchen standen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070594_43160794150_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070595_44924099262_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070596_44253530204_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070597_43160790780_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nach zwei Tagen kamen wir in Qazvin an, wo wir im Park schlafen wollten. Ein \u00e4lterer Mann wollte uns unbedingt helfen und es war schwierig sich zu einigen. Wir waren wieder zu nett, anstatt einfach mal Nein zu sagen.<\/p>\n<p>Wir schauten uns noch ein wenig die Stadt an. Leider hatten wir nur noch f\u00fcr 4 Tage g\u00fcltige Visa und konnten uns Qazvin deshalb nicht ausgiebig anschauen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070603_31099805848_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180925_065818_43161863840_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070604_44972501101_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070606_44924094332_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070610_43160784600_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070612_44253517774_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wir hatten es nicht mehr weit bis Teheran. Zwei Tage ungef\u00e4hr.<br \/>\nDer Aufseher einer Firma zog uns in seine H\u00fctte, wo wir erstmal mit Maiskolben gef\u00fcttert wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/img_20180925_123203_44925104802_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>In Hashtgert schliefen wir im Park, wo wir immer wieder Aufsehen erregten. Paar Kinder hatten leider Spa\u00df uns zu sp\u00e4ter Stunde mit Steinen zu bewerfen. Sie trafen aber unsere Zelte nicht.<br \/>\nMit ein paar Jugendlichen hatten wir dann noch viel Spa\u00df gehabt. Die Menschen sind hier wirklich sehr einladend.<\/p>\n<p>Vor Karaj nahmen wir die Einladung an, die wir auf dem Weg nach Deylaman angeboten bekamen. Wir wurden mit lokalem und sehr leckerem\u200c Essen versorgt. Danke daf\u00fcr!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070614_31099792758_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070615_44060526675_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Am Morgen, nach vier Stunden Schlaf, ging es die letzten 45 km direkt zur Polizei f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten in Teheran. Der Verkehr, naja, ist halt gro\u00df in Teheran.<\/p>\n<p>Zwei Passfotos abgegeben, etwas ausgef\u00fcllt, was wahrscheinlich eh unwichtig ist, 350000 RIA bezahlt und nach ca. 40 Minuten waren wir drau\u00dfen und d\u00fcrfen nun weitere 30 Tage im Iran verbringen. Im B\u00fcro trafen wir noch Max. Der ist in Herne geboren und wohnte in Dortmund. Er ist seit 10 Monaten im Iran und seit 2 Jahren mit dem Karavan unterwegs. Gute Fahrt Junge!<\/p>\n<p>Wir suchten uns ein Hostel und blieben drei Tage in Teheran. Ali kam uns auch noch besuchen. Er wird ein paar Tage mit uns fahren, er wollte es unbedingt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070621_31099785928_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070622_31099786718_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070627_43161062100_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070634_43161058010_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/p1070641_31100078928_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lukasadrian.net\/wp-content\/gallery\/12-iran\/2018-09-29_08-02-57_44990112551_o.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die Stadt an sich hat viele Museen, aber mir gef\u00e4llt sie nicht so besonders. Verkehr und Roller ohne Ende, Smog ist im Iran eh ein Problem, aber das ist heftig.<br \/>\nDer Norden hat sch\u00f6ne Ecken, man kann auch mit der Seilbahn auf 4000 m hoch fahren.<br \/>\nNeben der U-Bahn, sind hier die Taxen hoch im Kurs. Mit der App SNAP kriegt man die billiger, also ohne Touristenaufpreis. Start und Endpunkt angeben und wenige Minuten warten. Man kann sich zwischen, Roller, Roller f\u00fcr mehrere Passagiere, Frau oder Mann am Steuer entscheiden.<br \/>\nGeld haben wir auch wieder gewechselt, nur diesmal im Hotel. In Khoy kostete der Dollar ca. 11 000 Toman, nun, nach fast 30 Tagen 17 700 Toman.<\/p>\n<p>Am Morgen geht es also wieder los. Raus auf die Piste!<\/p>\n<p>Werden Lukas und Michael es auch ohne \u00c7ay schaffen? Ist die iranische W\u00fcste wirklich so hei\u00df? Sollte Lukas lieber ein Kopftuch tragen? Dies vielleicht und vieles mehr im weiteren Teil&#8230;<\/p>\n<p>Alle Photos aus dem Kapitel <a href=\"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php\/nggallery\/alles\/12---Iran?page_id=2436\">https:\/\/lukasadrian.net\/index.php\/nggallery\/alles\/12&#8212;Iran?page_id=2436<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist also der Iran dran, mit Deutschland zusammen das 12. Land meiner Reise. Da die Grenze renoviert wird, empfand ich die Baustellenh\u00e4user, die als B\u00fcro dienen und die \u00fcberall anstehenden Menschen als sehr chaotisch. Es liefen einige nervende Kinder herum, die respektlos Geld und immer wieder an die R\u00e4der wollten. W\u00e4hrend Michael die Stempel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[36],"class_list":["post-649","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-iran"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=649"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3026,"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/649\/revisions\/3026"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lukasadrian.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}